Saison 2015

Tolles Podium beim RCN4

RCN 4 war NexD Fahrer Event:

P1 für Alex Fielenbach mit Yannik Fübrich

P2 für Christoph Magg und Matthias Trinius

P3 für Halarld Barth und Petra Baecker

P4 für Friedrich Nordmeier

Damit sind bis auf einen Piloten alle aus dem NexD Kader vertreten!

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Youngtimer Historic Trophy von Christoph Magg

Mein neuer Freund heißt Scirocco!

Wir, Lena Hohlfeld, Dietmar Kölsch und ich waren wieder bei der Youngtimer Trophy am Start: 3 Stunden auf der Kombination aus Nürburgring GP-Kurs und Nordschleife. Nachts Gewitter, morgens Trainingsunterbrechung wegen Nebel und zum Rennbeginn Sonnenschein. Das Eifel-Wetter ist alles andere als langweilig.

Dietmar ist mit dem Scirocco von Platz 109 gestartet. Dann durfte ich 6 traumhafte Runden drehen und wurde jede Runde schneller. Lena hat noch ein paar Sekunden mehr gefunden und ist zum Absckuß mit einer Team-Rekordrunde auf Platz 55 ins Ziel gefahren. Unser Ziel, Top 100 haben wir als knapp geschafft 🙂

Wir hatten alle einen Riesenspaß mit dem Youngtimer. Ohne Servolenkung, ohne ABS, einfach ein ehrliches Auto. Zwar wenig Motor, dafür umso mehr Sport.

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RCN 3 und dem Youngtimer Classic Rennen im Rahmen des 24h Rennens

RCN 3 wurde mit einem neuen Einsatzgerät – ebenfalls ein BMW 325 in der Klasse V4 – dieses Mal von Boes Motorsport eingesetzt und betreut und von Matthias Trinius und Christoph Magg bewegt.

Die beiden anderen Teams (Stephan Kirn und Uwe Mallwitz sowie Alex Fielenbach und Oskar Sandberg) wurden mit den bekannten Einsatzfahrzeugen des Aesthetic Racing Teams in das Rennen früh morgen um 800 Uhr geschickt.

Die Bedingungen waren trocken und damit fast untypisch für die RCN um diese Uhrzeit. Wie erwartet konnte Oskar Sandberg die absolut schnellst Rennrunde in diesem Rennen in der Klasse setzen – obwohl er schon recht frühzeitig mit nachlassenden Bremsen zu kämpfen hatte. Da kann eigentlich nur der Spruch „wer bremst verliert“ zu einer andersartigen Bedeutung werden? Lange führte er die Klasse V4 an, bis ein Fehler dazu beitrug, dass er eine Runde zu viel draußen blieb und somit den Klassensieg abgeben musste.

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Besser lief es bei den anderen Teams, wo Uwe und Stephan den dritten Platz und Matthias mit Christoph den zweiten Klassenrang verteidigen konnten. P1 bis 3 wäre sicherlich gut gewesen und wäre auch unsere Erwartungshaltung gewesen, aber auch mit P2 und 3 sind alle Mannschaften hoch zufrieden.

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Vor allem das neue Einsatzfahrzeug – der 325i von Boes Motorsport konnte sehr überzeugen, so dass wir zukünftig verstärkt auf diese Zusammenarbeit setzen werden.

Etwa weniger reibungsloser verlief es bei dem Youngtimerrennen mit einem VW Scirrocco. Im Training ging es für Lena Hohlfeld und Dietmar Kölsch erst einmal darum erste Rennkilometer zu schnuppern und sich auf das Fahrzeug und die Rennsituationen auf der Nordschleife einzustellen. Dietmar setzte die Polezeit innerhalb des Teams, Christoph war noch sehr mit der älteren Technik beschäftigt, Lena kam erst gar nicht über die GP-Strecke hinaus.

Was war passiert?

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Die Kupplung war leider zerbröselt und nun war die Frage, wie wir schnellstmöglich Ersatz herbekommen sollten? Leider zudem noch eine sehr seltene Variante der doch eigentlich sehr verbreiteten VW-Technik…

Auch hier konnten wir mit Hilfe von Boes Motorsport zuerst das Getriebe ausbauen, die Teile glücklicherweise im näheren Umfeld finden und kurzfristig bis zum Vorstart – gerade noch 30 Minuten Zeit – das Fahrzeug wieder im Fahrerlager abladen.

Das Rennen selbst verlief recht unspektakulär – das Fahrzeug lief wie ein Uhrwerk und die Fahrer hatten in dem bunt gemischten Feld der Youngtimer echten Spaß. Dietmar war wiederrum der Schnellste, gefolgt von Lena und Christoph. Der Zweck des Einsatzes war somit erfüllt: Erste Kilometererfahrungen im Rennen sammeln und das Fahrzeug kennen lernen. Der nächste Einsatz erfolgt ebenfalls auf der Nordschleife im Rahmen der Historic Trophy und jeder möchte den Spaß aus dem Rennen gerne wiederholen.

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Was will man mehr?


VLN 1 – Unfall überschattet Saisonauftakt

Mit einem Teilnehmerfeld der Extraklasse hätte die 61. Westfalenfahrt ein gelungener Auftakt in die 39. Saison der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring werden sollen. Gut eine Stunde wurde den zahlreich um die Nordschleife versammelten Fans fantastischer Motorsport geboten, ehe ein tragischer Unfall dem Rennen ein jähes Ende bereitete. Im Streckenabschnitt Flugplatz ereignete sich ein schwerer Unfall. Das Rennen wurde unmittelbar abgebrochen.

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Erschüttert zeigten sich auch die Mitglieder des Teams aesthetic racing. Einer der Fahrer, Yannick Fübrich hatte im Porsche 991 des Teams zum Zeitpunkt des Unglücks direkt hinter dem Nissan gelegen und den Unfall aus nächster Nähe miterlebt. Teamchef Stein Tveten: „Der Sport und auch unser eigenes Abschneiden rücken heute absolut in den Hintergrund. Wie alle Teilnehmer sind auch wir im Team tief betroffen von dem Ereignis und mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und Freunden der Unfallopfer!“

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RCN 1 – Erfolgreicher Start in die Saison

„Doppelsieg in der V4, dazu der Porsche absolut konkurrenzfähig! Dieses Ergebnis gibt uns Rückenwind“, so Teamchef Stein Tveten. Und Udo Frey, im Team für die Betreuung der Fahrer und das Coaching verantwortlich, ergänzt: „Mich freut besonders der souverän herausgefahrene zweite Platz von Alex Fielenbach, zeigt er doch, dass wir nicht nur im Team insgesamt, sondern auch mit dem Konzept der Juniorenförderung bestens aufgestellt sind.“

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Aber der Reihe nach: Mit dem „Preis der Erftquelle“, ausgerichtet von der SFG Schönau e.V. im ADAC, startete die Rundstrecken-Challenge Nürburgring, die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie in der Eifel, am vergangenen Samstag ins neue Motorsportjahr. Das in Bad Honnef beheimatete Team aesthetic racing schickte einen Porsche 991 als Speerspitze für den Teamchef sowie insgesamt drei BMW 325i in der Klasse V4 der seriennahen Produktionswagen bis 2.500 ccm an den Start der mit über 170 Teilnehmern bestens besetzten Veranstaltung.

Für den Nürburgring nicht ungewöhnlich stellte sich am Vorstart die Frage nach der Reifenwahl. Und während die Konkurrenz in den hubraumstarken Klassen der ersten Startgruppe ausnahmslos auf Regenreifen setzte, ließ Tveten in buchstäblich letzter Sekunde Slick-Reifen für trockene Verhältnisse auf seinen Porsche 991 aufziehen. Eine richtige Entscheidung, wie sich schnell herausstellte. Während die Konkurrenz nach nur einer Runde viel Zeit beim Reifenwechsel verlor, konnte Tveten an der Spitze mit Top-Rundenzeiten davonziehen! Auch nach dem obligatorischen Boxenstopp führte er weiter souverän und konnte diese Position – nach wie vor auf Trockenreifen – nicht nur in seiner Gruppe, sondern auch gegen stärkere GT-Porsche in der Gesamtwertung verteidigen. Erst in der allerletzten Runde kam dann unerwartet das vorzeitige Aus. Beim Boxenstopp war zu wenig nachgetankt worden und so rollte der Porsche im Bereich des Adenauer Forsts mit leerem Tank aus! Statt des ersten Gesamtsiegs blieb so – leider – nur die Erkenntnis, dass das Auto optimal für die kommenden Aufgaben vorbereitet ist. Tveten: „Bei den Tests in der vergangenen Woche haben Yannick Fübrich und ich wertvolle Erkenntnisse gewinnen und gemeinsam mit dem Fahrwerksingenieur eine wirklich phantastische Abstimmung erarbeiten können! Das Auto fühlte sich perfekt an und gab mir das nötige Vertrauen, um jederzeit pushen zu können! Auch wenn es heute dumm gelaufen ist, zeigt die Performance, dass mit uns in dieser Saison zu rechnen sein wird!“

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Noch besser lief es bei den drei vom Team eingesetzten BMW 325i in der Klasse V4. Mit den Paarungen Matthias Trinius/Fritz Obermeyer und Christoph Maag/Alexander Fielenbach konnte das Team einen überzeugenden Doppelsieg unter schwierigen Bedingungen erzielen. Matthias Trinius: „Fritz [Obermeyer] hat eine tolle Fahrt hingelegt, ich musste den Sieg dann eigentlich nur noch nach Hause fahren! Unter den heutigen Bedingungen war das aber auch gar nicht so leicht!“ Mit den „heutigen Bedingungen“ spielte er auf den wegen Schneefalls im Bereich des Streckenabschnitts Hohe Acht notwendig gewordenen Rennabbruch an. In der Tat verdunkelte sich der Himmel im Verlaufe der Veranstaltung zusehends. Konnte die erste Startgruppe mit Tveten noch auf Trockenreifen zu Ende fahren, so wechselten alle BMW-Fahrer im Team zum Boxenstopp bei Rennmitte auf Regenreifen – was sich als goldrichtig erweisen sollte! Wären in der ersten Runde nach dem Boxenstopp Slicks noch die bessere Wahl gewesen, öffnete der Himmel dann seine Schleusen und machte die Nordschleife in Verbindung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt zu einer extrem schwierigen, da rutschigen Piste. Davon unbeeindruckt zog Matthias Trinius an der Spitze seine Bahnen und führte das Feld bis zum vorzeitigen Abbruch drei Runden vor dem regulären Ende an. Da die V4 zu den Klassen mit den meisten Startern zählte, ist er jetzt gemeinsam mit dem amtierenden Meister Christian Büllesbach, dessen Partner Norbert Fischer (beide BMW Z4, Klasse V5) und Dominik Schöning (Ford Focus DTC, Klasse RS3) erster Tabellenführer der noch jungen Saison!

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Auch Alex Fielenbach, vom Team auf eine vordere Platzierung in der Junioren-Wertung der RCN angesetzt, zeigte sich mit den zweiten Platz in der Klasse hoch zufrieden: „Die Bedingungen heute waren mehr als nur sehr schwierig! Egal ob auf trockener Strecke oder gegen Ende im Regen, wir waren immer vorne mit bei der Musik und haben keine Fehler gemacht! Ich freue mich auf die weiteren Rennen und bin sehr optimistisch!“

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Ebenfalls sehr zufrieden zeigte sich die dritte Fahrerpaarung im Team. Neben dem Wetter hatte Uwe Mallwitz auch noch mit gesundheitlichen Problemen mit einer Magenverstimmung zu kämpfen und musste einmal kurz anhalten. Er und Partner Stephan Kirn fuhren das Rennen nicht nur dennoch zu Ende, sondern wurden auch konstant schneller. „Für uns ging es heute in erster Linie darum, uns mit dem Auto vertraut zu machen, Erfahrungen zu sammeln und solide ins Ziel zu kommen. Das ist uns super gelungen“, zeigte sich Stephan Kirn dann auch zufrieden und fügte hinzu: „Wir freuen uns, beim nächsten Lauf wieder für aesthetic racing an den Start zu gehen!“

Team-Manager Max Großmann fasst den RCN-Auftakt so zusammen: „Die Performance des Teams im Rennen heute war super! Wir hätten neben dem Doppelsieg in der V4 zwar auch die V6 gewinnen können, aber was nicht ist, kann ja noch werden! Die Basis stimmt und wir wissen jetzt, wo wir als Team noch besser werden können und müssen. Auf alle Fälle blicken wir optimistisch auf das nächste Wochenende, an dem der erste Lauf zur VLN ansteht.“