NexD News RGB Saisonfinale

Schwierige Verhältnisse beim Dunlop Langstreckencup – ein 4h- Rennen bei Nebel und Dauerregen auf der GP-Strecke zwar, aber eben unendlich rutschig und mit einem 900kg 220 PS Fahrzeug…

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Zum Schluss kam ein phantastischer 2. Platz in der Klasse und im Gesamt 13. heraus, was man fast als „Lohn der Angst“ verstehen konnte 🙂

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Zum 6h Rennen – dem Saison Highlight der VLN, wie es immer genannt wird – gab es wieder ein Rekordnennungsergebnis von 218 Fahrzeugen! Auch NexD- Racing mit Team Hoffmann Motorsport setzte wieder vier Fahrzeuge ein:

Den SP6 M3 – Molli – mit Friedrich Obermeier, Ben Lake und Max Pfeffer

Den SP4 325 – Lizzy – mit Chris Roth, Konny Hoffmann, Merkus Arndt und Michael David

Den Z4 V5 mit Steffen Roth, Detlef Langels, Dirk Roth und Josef Kocsis

Und Richie, den 325 E90 V4 mit Matthias Trinius, Petra Baecker, Dankwart Weyand und Hans SchĂĽtt.

Das 6h Rennen ist nicht nur „das kleine 24h-Rennen“ am Ring – es glich sich auch, bei etwas mäßigeren Temperaturen Wettertechnisch an: zuerst leichter Sonnenschein, dann ĂĽbergehend in kleinere Schauer bis zum guten Regen war alles vertreten.

So waren auch die Piloten der Fahrzeuge gefordert, die Aufgabe „schnell und zuverlässig“ umzusetzen…. Zahlreiche Unfälle verwandelten die Nordschleife in einen groĂźen Schrottplatz an und auf der Strecke, dem es gekonnt aus dem Wege zu fahren war:

Sowohl der SP6 als auch der SP4 konnten den Klassensieg erringen!

Die beiden V4 und V5 kamen jeweils auf dem 6. Rang – ohne einen Kratzer im Blechkleid erlitten zu haben – an.

Matthias fuhr in Richie seinen ersten Start – in seinem 3. VLN Rennen – und meisterte diese Aufgabe sehr gekonnt: schnellste Runde gefahren, aus allen ScharmĂĽtzeln heraus gehalten und noch Plätze gut gemacht!

Hans SchĂĽtt, nach vierjähriger VLN-Abstinenz mal wieder im Rennauto, fand sich sehr gut in das Renngeschehen wieder ein und wusste auch noch wo die Strecke langgeht….. 10:40 Min. als Rundenzeit sind hier absolut in Ordnung, denn natĂĽrlich war ihm auch ein E90 nicht geläufig….

Dankwart fuhr in den Regen hinein und konnte auf Slicks – mit spitzen Fingern – seine Kenntnisse der Fahrdynamik unter Beweis stellen. Mit 71 Jahren echt eine tolle Vorstellung! Da sieht man wieder, dass Erfahrung zählt – vor allem bei einem solchen Rennen.

Petra fuhr dann auf Regenreifen die letzten 11 (!) Runden zuende und stellte den dann absolut trockenen Wagen im Parc Ferme ab. Die Jungs mussten später dann wohl den Wagen schieben …. – perfekt gemacht, nichts verschenkt….

Ganz toll, nichts defekt und als Team hervorragend gearbeitet. Vielleicht ein Vorbote fĂĽr das kommende 24h Rennen?

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NexD – News VLN 5 – Unverhofft kommt oft…

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 So zumindest hatte ich mir das nicht vorgestellt!

 Mental nach dem Freitagstraining und auf dem Wege zur Fahrerbesprechung, wollte ich im Zeittraining am Samstag und im Rennen dann gerne mal wieder ins Renngeschehen eingreifen….

Aber es kam anders – Carsten Ohlinger hatte als Teamchef an diesem Wochenende das Pech, was jeden mal ereilen kann: beide Autos nicht zeitgerecht mehr zu reparieren und nun für seine Fahrer noch offene Plätze suchen… es kam wie es kommen musste und so fand Thorsen Einar meinen Fahrerplatz, kurz umgenannt vor dem Beginn des Zeittrainings und dann stand die Fahrerpaarung für das Rennen.

Matthias Trinius, Harald Barth und eben Thorsen Einar fuhren auf Richie (BMW E90 325i) in der dieses Mal stark besetzten V4 Klasse gegen 11 weitere Konkurrenten. Schöne Klasse mit schöner Competition in diesem Rennen.

 Um es vorweg zu nehmen: Die drei schlugen sich außerordentlich gut – Thorsen war unter den dreien schon eher der Vielfahrer, denn er fährt fast jedes Rennen seit 2006, aber Matthias in seinem zweiten Rennen und Harald mit 4 Rennen pro Jahr konnten schon sehr gut mithalten. Im Großen und Ganzen fuhren alle Piloten auf dem gleichen Niveau: Zeiten um 10.20 und weniger waren möglich – wenn, ja wenn da nicht immer die neue Code60 Regel die Runden versemmeln würde. Harald konnte es gleich zwei Mal erleben: Erst hatte er einige Fahrzeuge vor sich niedergekämpft und dann kamen die Jungs in der Doppelgelbphase dann am ihm vorbeigeprügelt.

 Was war passiert?

Die Nordschleife ist für sektionale 60 km/h Regelungen leider zu lang – wenn der Streckenposten das Signal zur Freigabe bekommt, nimmt der die Grüne Flagge und zeigt sie den Fahrern – nur leider sehr oft innerhalb eines Pulks, wo der erste Fahrer noch langsam vor sich hin gondeln muss und die Folgenden schon mehr wissen als er – nämlich freies Blasen… Gerechtigkeit ist das nicht, wenngleich mir nur die Lösung einfällt auf größere Lücken zum Zeigen der grünen Flagge zu warten…

Wie dem auch sei – Tatsache ist, dass die Streckenposten geschützt werden müssen und es geht augenscheinlich nur so restriktiv. Klassenintern kann das durchaus zum Vorteil einiger Wenige reichen, ist eben so.

Schlussendlich fuhren die Jungs auf den 6. Platz in der Klasse und ließen somit 50% des Feldes hinter sich. In der beinhart gefahrenen V4 ein sehr schönes Ergebnis – mit konstantem Renneinsatz in einem solch ausgeglichenen Team wäre dann auch eine weitere Verbesserung durch Videoanalyse und Datenarbeit drin.

Das nächste Rennen ist das 6h Rennen, da wollen wir doch mal sehen, wie wir dann starten!


NexD-School – Lizenzlehrgang 30. Mai 2013 MĂĽllenbachschleife

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An Fronleichnam fand unser DMSB – Lizenzkurs auf der MĂĽllenbachschleife statt.

Vormittags Theorie in unserem Räumen im Nürburgring Businesscenter und Nachmittags Praxis satt auf einer Rennstrecke.

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Fazit der Veranstaltung:

Alle haben Theorie und Praxis bestanden – viel SpaĂź gehabt und sind ausreichend zum fahren gekommen,

Was will man mehr?

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Haben Sie auch schon lange den Gedanken eine DMSB – Rennlizenz zu erwerben?

Dann melden Sie sich einfach!

Wir veranstalten in regelmäßigen Abständen Lehrgänge.

Wir legen dabei vor allem Wert auf eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis, vermitteln Ihnen alle wichtigen (und vorgeschriebenen) Inhalte und nutzen grundsätzlich Rennstrecken für unsere Ausbildung. Nürburgring GP-Kurs, Müllenbachschleife oder Nordschleife.

Sie können bei diesen Lehrgängen Ihr eigenes Fahrzeug gerne einsetzen oder auch unsere Rennwagen mieten – so haben Sie alle Möglichkeiten der Gestaltung.

NexD: We do – for you!

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24h Rennen 2113 – oder: Immer gegen den Strom!

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Es war schon absehbar, dass nach den eindeutigen Wettervorhersagen, die apokalyptische Regenmassen vorhersagten, das Rennen kein einfaches werden wĂĽrde.

Dennoch begaben sich drei Mannschaften in die „Schnellboote“, um gegen die aufkommenden Fluten zu kämpfen.

# 84, der M§ SP6 – unsere Molli, mit
Friedrich Obermeier
JĂĽrgen Wimbauer
Stephan Ladner
Ben Lake

# 197, der 325 E90 – unser Richie, mit
Petra Baecker
Samo mazi
Seven Liquorish
Friedrich Nordmeier

#198, der 325 E46 – unser Jupp, mit
Konny Hoffmann
Peter Hoffmann
Chris Roth
Steffen Roth
Nein, keiner miteinander verwandt… 🙂

Um es kurz zu sagen: Das Rennen wurde bekanntlich in der Nacht für 9 Stunden unterbrochen, was aus Sicht der Fahrer eindeutig richtig war, obgleich es historisch betrachtet einige Rennen gab, die mit größeren Wassermassen zu kämpfen hatten.

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Im Resultat können wir auĂźerordentlich zufrieden sein: Alle Fahrzeuge sind angekommen und die Fahrer haben alle einen sehr guten Job gemacht – denn Möglichkeiten zur finalen Kaltverformung gab es reichlich.

Die Mannschaft mit dem M3 hat motorsportlich den besten Erfolg eingefahren, wenn auch der zweite Platz, in der mit zehn Fahrzeugen stark besetzten SP6 schon nicht schlecht klingt, so steigt die Hochachtung sicherlich, wenn man die Führungsrunden in der Klasse mit diesem Fahrzeug betrachtet: Erst zwei Runden vor Schluss konnte das ehemalige BMW-Werksauto, der Z4 von Dörr, unseren M3 abfangen, um dann in der Auslaufrunde mit einem kapitalen Motorschaden doch noch zu stranden. Wohlbemerkt, der Z4 ist ein reinrassiger SP6 Wagen, mit allen Ressourcen, die ein sehr teures Rennfahrzeug so aufweisen kann. Das unser seriennahe M3, mit Serienmotor, H-Schaltung und nur etwas weniger Gewicht (ohne Aerodynamik, wie Flügel etc.) so auftrumpfen konnte, ist der fahrerischen Leistung der Fahrer geschuldet, die echt gegeben haben, was ging. Tolle Leistung! Nur so am Rande sei noch erwähnt, dass Friedrich Obermeier dem Z4 nur 4 Sekunden pro Runde abgegeben hat….

In der V4 hatten wir den E46 und den E90 am Start. Während Jupp mit alten Haudegen der Marke „1000 Runden plus“ besetzt war, war der E90 fast komplett mit 24h Neulingen besetzt. Da wir mit dem E90 also nicht mit tollen Rundenzeiten punkten konnten, setzten wir voll auf Dauerhaltbarkeit, Konstanz und konträrer Gesamttaktik.

Das Rezept ging auf: Lange war der E90 auf Platz 4, in der mit 8 Fahrzeugen ebenfalls gut besetzten Klasse, bis zwei Runden vor Schluss dann „die alten Hasen“ im E46 unsere Rookie-Mannschaft auf den 5. Platz zurĂĽckverwiesen. Im Gesamtklassement finden wir schlussendlich beide Fahrzeuge unter den ersten 50% des ursprĂĽnglich 180 Fahrzeuge starken Feldes, was die Leistung ebenfalls nachdrĂĽcklich unterstreicht: Ăśberleben in einem solchen Haifischbecken der GT3, bei diesen Bedingungen, spricht fĂĽr die Fahrer, die wie gesagt erst neu in die Nordschleife – und teilweise neu im Rennsport – eingestiegen sind.

Ein Dank an die Fotografen fĂĽr die tollen Bilder – trotz des Wetters – ich bin sicher, dass einige Piloten sich bei Euch melden werden!

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Leider wurde das RCN-Rennen wegen Nebel und „Malerarbeiten“ auf der Rennstrecke abgeblasen. Maxi und Alex Huber kamen dementsprechend leider wieder nicht zum Einsatz. Am 31. August werden die beiden dann den nächsten Versuch starten!

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24h – Preview

Die Boxen fĂĽllen sich und sind schon ein Highlight bei der Ankunft:

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Das Highlight des Jahres kĂĽndigt sich an!

Auch auf der Homepage www.24h-rennen.de jagen wir die Porsche vor uns her!

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Wir starten 2013 mit drei Fahrzeugen:

Start-Nr. 197 – BMW 325 E90 V4

Petra Baecker
Steven Liquorish
Friedrich Nordmeier
Samo Mazi

Start-Nr. 198 – BMW 325 E46 V4

Konny Hoffmann
Peter Hoffmann
Dirk Roth
Chris Roth

Start-Nr. 84 – BMW M3 SP6

Friedrich Obermeier
JĂĽrgen Wimbauer
Ben Lake
Stefan Ladner


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Tolles Wetter, tolles Rennen und ein Wochenende mit lieben Leuten, die das gleich Hobby praktizieren – so kann man das letzte Rennwochenende wohl treffend zusammenfassen.

Sechs Fahrzeuge waren in Summe von THM betreut am Start.

Alex – der 325 BMW pilotiert von Matthias Trinius.

Richie – das Schwesternfahrzeug – mit Petra Baecker und Harald Barth

Der Z4 V5 mit Friedrich Nordmeier

Der Z4 E89 mit Peter Hoffmann und Thomas Göschl

Der 318 is mit Romeo Löwe

Der M3 E36 mit Thomas Simon

Mehrere Fahrzeuge also mit Doppelstints, wo die Fahrer die Gesamtdistanz komplett alleine bestritten.

Harald fuhr den Startstint und legte nach einigen Runden dann mit einer 8:30 min sehr gute Rundenzeit vor. Petra fuhr dann im zweiten Stint mit 8:43 Ihre persönlich beste Runde auf der Nordschleife im Rennen. Wirklich gut und eine gute Vorbereitung fĂĽr Ihre Teilnahme am kommenden 24h Rennen. Ein Jahr nach Ihrem Einstieg in den Motorsport – gecoacht von NexD-Racing.

Matthias Trinius legte gleich in seinem 2. Rennen überhaupt mit einer 8:34 die Messlatte noch etwas höher. Zugegeben, er hat einige Runden privat bereits bei Trackdays und im Touristenverkehr gedreht, aber so schnell hat sich kaum einer an die Gegebenheiten mit Rennslicks und dem Rennwagen eingewöhnt. Schöne Leistung und sicherlich nicht das letzte gute Resultat für Matthias.

Friedrich startete ebenfalls als kommender 24h Pilot zur Vorbereitung des 24h-Rennens in einem fĂĽr ihn ungewohnten BMW Z4 in der starken Klasse V5. Vom Fahrzeug war er begeistert – wir auch von seinem 4. Rang in der Klasse.

Peter Hoffmann und Thomas Göschl zeigten abermals das Potential des neuen Z4 E89 auf und konnten mit dem zweiten Rang in der Klasse V4 im zweiten Rennen des nagelneuen Fahrzeugs überhaupt eindrucksvoll Ihre Leistung aufzeigen. Auch Peter fährt das 24-Rennen am 19.05.

Romeo Löwe ist mit seinem BMW 318is schon verwachsen mit der RCN – dennoch ist der zweite Rang in der Klasse V2 beachtenswert und Romeo setzt damit seine Pokalserie nahtlos fort…

Thomas Simon startete zur ersten Rennausfahrt in seinem neuen M3 E36 und musste sich erst einmal an die höhere Leistung des Fahrzeugs gewöhnen. Er fuhr ebenfalls alleine und konnte so wertvolle Erfahrung für die kommenden Einsätze in der VLN sammeln.

Schöne Bilanz für THM und NexD Racing

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Foto: Ring-Action Motorsport-Fotos
anfragen@ring-action.com
www.ring-action.com


VLN 2

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Das letzte Rennen vor dem 24- Rennen gilt bei vielen Teams als Vorbereitung der Fahrzeuge fĂĽr das eigentlich Highlight des Jahres. Wenn man auch die Standortbestimmung bei den Serienwagen nicht unbedingt braucht, so dient auch dieses Rennen fĂĽr die Fahrer als letzte gemeinsame Einstimmung in das Team und den Umgang untereinander. Auch bei uns war dies das zentrale Thema, drei der vier Fahrer zum 24 h Rennen traten an. Samo Mazi, als vierter Fahrer hatte seine Einstimmung bereits beim letzten Rennen als Startklarer sehr gut gemacht.

Der Tag fing aber zuerst einmal mit Coaching von Michael Kettler und Uwe Petry an, wo wir den hervorragend organisierten Event von Trackdays.de vormittags nutzen konnten. Da unsere Fahrzeuge StraĂźenzulassung besitzen und auch mit Semi Rennreifen sehr schön und schnell zu fahren sind, bietet dieser Event eine tolle Gelegenheit sich dem Grenzbereich gefahrloser zu nähern. Der Wettergott war uns hold, sodass Steven seine ersten Orientierungsrunden im StraĂźen-Scirocco vor dem Rennen fahren konnte und wir mit Alex, dem 325 V4 – mit Datalogging und Kameras ausgestattet – die Linie trainieren konnten. Die abschlieĂźende Diskussion am Rechner ĂĽber Geschwindigkeiten, Linie und Querbeschleunigung dauert naturgemäß dann mindestens noch einmal so lange, aber als Standortbestimmung bietet diese Vorgehensweise eine saubere, neutrale Grundlage zur weiteren Planung des Weges der Fahrer in die Rennserien.

Trackdays.de bietet hierfĂĽr eine super Grundlage. Durch die Zulassung von nur strassenzugelassenen Fahrzeugen mit ausreichender (Haftungs-)Sicherheit und vor allem mit einem Full- Service, der seinesgleichen sucht: echt vollständiges und sauberes Briefing wie ich es bei solchen Veranstaltungen noch nicht gehört habe (in Englisch und zeitgleich in einer anderen Gruppe in Deutsch), sehr gutem Preis-/ Leistungsverhältnis und dennoch mit dem größtmöglichen Streckensicherungspaket. Nur zu empfehlen…

ZurĂĽck zum Rennen: Im Gegensatz zur Veranstaltung bei Trackdays.de fand das gesamte freie Training bei Regen statt, die Temperaturen waren zwar noch moderat, aber – „Wasser ohne Ende“….
Die Devise galt also, sich auf die Verhältnisse einzustellen und das Auto heile für das Rennen zu lassen. Aufgrund der Temperaturen konnten die Regenreifen arbeiten und Richie, der andere 325 E90 zeigte sich wie immer von der gutmütigen, sehr gut zu kontrollierenden Seite.

Auf Basis dieser Erfahrung war die Verunsicherung bei den Fahrern am nächsten Morgen anlässlich des Zeittraining enorm. Die AuĂźentemperatur war auf knapp 3 Grad gesunken und faktisch jedes Fahrzeug im Fahrerlager nicht mehr wiederzuerkennen, eine Rutschpartie ohne Vorwarnung. Nichts passiert, alles gut rundgebracht – auf ins Rennen…

Steven, als erfahrenster Fahrer fuhr den Start. Er bringt nicht nur seine Erfahrung aus unzähligen Rennjahren in der britischen Mini- Challange (auch fliegender Start) und Porsche Cup ein, sondern hat auch hinreichend Kenntnisse ĂĽber Regenrennen auf der Insel gesammelt. So konnte er den Wagen in den ersten 7 Runden sauber um den Ring bringen, um dann an Friedrich zu ĂĽbergeben. Friedrich und Petra entschieden sich bei dann langsam abtrocknender Fahrbahn auf Regenreifen zu bleiben und wählten damit den sichereren Weg. Eine nachvollziehbare Entscheidung der Fahrer in Hinblick auf Ankommen und Durchfahren. Das Ergebnis war dann mit dem 7. Platz bei 8 Startern uninteressant – im Ergebnis war das Fahrzeug bei diesen widrigen Umständen angekommen, das Team hatte sich gefunden und kĂĽhlen Kopf bewahrt – eine sehr gute Grundlage fĂĽr das kommende 24 h Rennen, wo Konstanz und Dauerfahren mit wenig Standzeiten immer ein SchlĂĽssel zum Erfolg ist.

Nächste Woche geht es gleich wieder weiter. Zusammen mit unserem Servicepartner Team Hoffmann Motorsport werden wir mit 6 Fahrzeugen dann wieder in der RCN angreifen:

Petra Baecker und Harald Barth im BMW 325 Richie in der V4

Friedrich Nordmeier mit dem Z4 3,0 V5 im Doppelstint

Matthias Trinius auf BMW 325 „Alex“ greift erneut ins Renngeschehen ein und fährt ebenfalls alleine im Doppelstint

Peter Hoffmann und Thomas Göschl wieder mit dem brandneuen und wunderschönen Z4 E89

Romeo Löwe mit seinem BMW 318is in der V2

Thomas Simon mit einem BMW M3 E36 ebenfalls alleine im Doppelstint


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Foto: www.VLN-Pix.de

Das erste Rennen fĂĽr Maximilian und Alexander Huber!

Nach unzähligen Runden im Touristenverkehr und noch den Test- und Einstellfahrten anlässlich der RCN war es nun so weit: Alex und Max wollten es wissen und mit dem BMW 325i V4 (heiĂźt ja auch Alex) in die RCN einsteigen – Fernziel: 24h – Rennen 2014…

Alexander konnte 6 Runden mit dem BMW sauber abspulen und verbesserte sich von Runde zu Runde mit den bis dato noch unbekannten Slickreifen und Rennbelägen. In Runde 6 dann ereilte unseren E90 ein Getriebeschaden – bis dato in den letzten 2 Jahren der erste technische Ausfall – und das Rennen musste abgebrochen werden. Max, der zweite Fahrer war entsprechend frustriert, was wir alle sehr gut nachvollziehen können. Aber: That´s Racing….

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Friedrich Nordmeier fuhr dieses Mal mit dem BMW 325 E46 (Jupp) eine komplette Distanz, um sich auf das 24h Rennen 2013 hinreichend vorzubereiten und den Winterschlaf auszutreiben. Ein Ergebnis im Mittelfeld, der mit 15 Fahrzeugen sehr gut besetzten Klasse spricht fĂĽr sich.

Neu eingesetzt wurde im Team der nagelneue BMW Z4 E89 2,3si in der Klasse V4. Mit einer Rundenzeit von 8:31 zeigte das nagelneue Rennauto sein enormes Potential auf.


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Das erste Rennwochenende startete mit einem Trackday des Pistenclubs, wo wir mit drei Fahrzeugen die Saison begonnen haben.
Alexander und Maximilian Huber, Petra Baecker, Michael Kettler und Friedrich Nordmeier wollten sich auf die Strecke und die Fahrzeuge einstimmen. Es kam anders als erwartet: Petra konnte 5 Runden ĂĽben, Alex und Maxi ebenfalls, bis ein Porsche auf seiner eigenen Ă–lspur ausrutschte und zusammen mit Friedrich und einem weiteren BMW M3 die gesamte Veranstaltung lahm legten und dieser Unfall zu einem sehr frĂĽhzeitigen Abbruch fĂĽhrte. Friedrich kam im Verhältnis glimpflich davon – der Unfall hätte fĂĽr ihn weitreichendere Folgen haben können, denn der nachfolgende M3 räumte den Porsche final ab…..
Die Ă–lspur des Porsche begleitete praktisch das gesamte Wochenende mit einer dicken Ă–lbindemittelschicht von ExmĂĽhle bis runter zur Bergwerkskurve – dies sei nur erwähnt um die AusmaĂźe der Situation zu beschreiben. Sogar der Touristenverkehr am Sonntag war nach dem gesamten VLN- Wochenende noch beeinträchtigt durch diese Situation….
Maxi und Alex konnten im folgenden MH Training noch zwei Stunden ĂĽben und bestätigten ihre Fähigkeiten sowohl in der Fahrzeugbeherrschung als auch dem „Verkehrsmanagement“ innerhalb des sehr starken Trainingsumfelds. Ready to go, könnte man in Hinblick auf den ersten Einsatz in der RCN fĂĽr das kommende Wochenende sagen….
Michael Kettler konnte wegen des Abbruchs leider ganicht fahren, was wir zu einem nächsten Zeitpunkt kurzfristig auf jeden Fall intensiv nachholen werden.
Zum VLN Trainingsauftakt galt auch der Fokus dann dem ersten Renneinsatz von Matthias Trinius, der bereits intensive Streckenkenntnis aufzuweisen hatte und das Fahrzeug sicher beherrschte. Dennoch ist ein Einsatz im ersten VLN Rennen mit 214 Startern und 80% stärker motorisierten Fahrzeugen eine echte Herausforderung die es zu meistern galt.
Das erste Rennen war hart: sehr unterschiedliche Fahrer aus verschiedenen Ländern gepaart mit ambitionierten Werks- und Profifahrern ist ein Haifischbecken, wo man erst mal „schwimmen“ lernen muss – immense Geschwindigkeitsunterschiede und Zielsetzungen der Teams vom „Anlernen an die VLN-Strecke und Gegebenheiten“ bis zum Gesamtsieg machen die Aufgabe fĂĽr die Fahrer nicht einfacher. Ăśberleben und Durchkommen lautet da erst einmal die Devise fĂĽr die kleineren Teams.
Im Samstagstraining konnte Petra die schnellste Zeit für unser Team setzen, Matthias sich an das Fahrzeug gewöhnen und Samo leider durch das verkürzte Training nicht richtig zeigen, was er kann.
Samo als Startfahrer konnte die ersten Runden souverän dann im Rennen umsetzen, bis in einer Stop- and Go- Situation in ExmĂĽhle ein Hintermann die Geschehnisse vor ihm nicht richtig erfasste und ihm ins Heck unseres BMW krachte…. Die folgende zweiminĂĽtige Reparatur warf uns in der Klasse leicht zurĂĽck, Samo konnte dann aber mit einer 10:32 als Bestzeit dann weiter aufholen bis dann nach weiteren drei Runden Matthias das Auto ĂĽbernahm. Matthias zog konstant und unbeirrt von den schwierigen Verhältnissen seine Bahnen und kam pĂĽnktlich und ohne Blessuren zum geplanten Fahrerwechsel in die Box. Wirklich gut gemacht, fĂĽr den ersten Einsatz! Petra fuhr dann sehr ambitioniert und zĂĽgig ihren Stint bis ein Mc Laren sich ausgangs der Fuchsröhre an ihr vorbeiquetschen wollte und sie unsanft in die Planken schickte…. Thats Racing too…

In Summe ist zwar weniger passiert als angenommen, aber eben Ausfall…. Viele andere Fahrzeuge hat es wesentlich schlimmer erwischt, zum Schluss lag die Ausfallquote bei fast 40% des Feldes. Die vielen Doppeltgelb Phasen beschreiben ebenfalls die Situation in der VLN derzeit eindrĂĽcklich.
In Summe kann man angesichts der Umstände sagen, dass alle Fahrer einen guten Job in Hinblick auf den Start zum 24h Rennen gemacht haben.
Unser zweites Fahrzeug in der SP4, besetzt mit Markus Arndt, Michael David und Konny Hoffmann wurde ebenfalls unschuldig in einen Rennunfall verwickelt, als Markus einem zurĂĽckprallenden Clio nicht mehr ausweichen konnte und diesen torpedieren musste…. Ebenfalls glimpflicher verlaufen als es sich anhört, aber eben auch eine Nullnummer…
Molli, der SP6 M3 fuhr mit Friedrich und Max innerhalb der mit sechs Fahrzeugen besetzten Klasse auf Platz 3, was im ersten VLN Einsatz von Max als echter Erfolg zu betrachten ist. Ebenfalls ein gelungener Einstand als 24h Vorbereitung.
Nächste Woche geht es gleich weiter mit dem ersten Lauf der RCN


Der Saisonbeginn wurde ganz entspannt bei einem Fahrsicherheitstraining im Hunsrück eingeläutet:

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